Sie befinden sich hier: Veranstaltungen > Veranstaltungen für Erwachsene

Veranstaltungen für Erwachsene

Dienstag, 27. September 2022

Stadtteilbibliothek Frohnhausen, 45145 Essen, Sybelstr. 50 || 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Bürger*innenworkshop für die Stadtteile Frohnhausen und Holsterhausen

Welche Angebote wünsche ich mir in meiner Stadtteilbibliothek? Wie kann sie zu einem Treffpunkt im Stadtteil werden? Wie sollten die Räume gestaltet werden, um mich darin wohlzufühlen? Diese und viele weitere Fragen werden im September 2022 Thema bei den Workshops der Stadtbibliothek Essen sein. Zusammen mit interessierten Bürger*innen soll bei insgesamt sieben Workshops über die Gestaltung der Stadtteilbibliotheken gesprochen werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Für weitere Informationen und Ihre Anmeldung zum Workshop kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: frohnhausen@stadtbibliothek.essen.de oder telefonsich 0201 70 45 99.

Foto: Robert Kneschke - stock.adobe.com

Personen mit Notizzettel / © Robert Kneschke - stock.adobe.com

Mittwoch, 28. September 2022

Stadtteilbibliothek Schonnebeck, 45309 Essen, Schonnebeckhöfe 64 || 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Bürger*innenworkshop für die Stadtteile Schonnebeck, Katernberg und Stoppenberg

Welche Angebote wünsche ich mir in meiner Stadtteilbibliothek? Wie kann sie zu einem Treffpunkt im Stadtteil werden? Wie sollten die Räume gestaltet werden, um mich darin wohlzufühlen? Diese und viele weitere Fragen werden im September 2022 Thema bei den Workshops der Stadtbibliothek Essen sein. Zusammen mit interessierten Bürger*innen soll bei insgesamt sieben Workshops über die Gestaltung der Stadtteilbibliotheken gesprochen werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Für weitere Informationen und Ihre Anmeldung zum Workshop kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: schonnebeck@stadtbibliothek.essen.de oder telefonisch 0201 88-42309.

Foto: Robert Kneschke - stock.adobe.com

Personen mit Notizzettel / © Robert Kneschke - stock.adobe.com

Donnerstag, 29. September 2022

Stadtteilbibliothek Überruhr, 45277 Essen, Nockwinkel 64 || 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Bürger*innenworkshop für die Stadtteile Überruhr und Stadtwald

Welche Angebote wünsche ich mir in meiner Stadtteilbibliothek? Wie kann sie zu einem Treffpunkt im Stadtteil werden? Wie sollten die Räume gestaltet werden, um mich darin wohlzufühlen? Diese und viele weitere Fragen werden im September 2022 Thema bei den Workshops der Stadtbibliothek Essen sein. Zusammen mit interessierten Bürger*innen soll bei insgesamt sieben Workshops über die Gestaltung der Stadtteilbibliotheken gesprochen werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Für weitere Informationen und Ihre Anmeldung zum Workshop kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: ueberruhr@stadtbibliothek.essen.de oder telefonisch 0201 88-42314.

Foto: Robert Kneschke - stock.adobe.com

Personen mit Notizzettel / © Robert Kneschke - stock.adobe.com

Freitag, 30. September 2022

Zentralbibliothek || 19.30 Uhr || Eintritt frei

Die Musik auf den Dächern - Selim Özdoğan stellt seinen neuen Erzählband vor
Lesung und Gespräch

Latifa riecht plötzlich nach frisch geröstetem Kaffee, was erstaunliche Folgen hat. Ein junger indischer Germanist knackt das Passwort zum Nachlass eines gefeierten Schriftstellers, dessen Sohn einen Hasen im Kopf hat. In einem Hakenkreuz aus Gummistiefeln werden Sonnenblumen gepflanzt. Der Rattenfänger von Hameln erzählt die Geschichte endlich mal aus seiner Sicht. Hillalum trifft die Gottmaschine. Şeyda hat Migrationshintergrund und geht mit dieser Diagnose ganz anders um, als von ihr erwartet wird.
Die Welt am Sonntag sagt über das Buch: "Sie ist Segen und Elend zugleich, die Kürze von Kurzgeschichten. Sind sie so gut geschrieben wie die von Selim Özdogan, bekommt man die Welt eines Romans auf wenigen Seiten – und kämpft doch ein ums andere Mal mit der Traurigkeit, wenn sie zu Ende sind."
Selim Özdogans Erzählungen spüren Schönheit und Schmerz im Alltäglichen auf – und legen dabei Überraschendes bloß. Es geht um Musik, um Liebe, um Trauer, um Freundschaft, Trennung, Sehnsucht und Tod.

Selim Özdoğan, geboren 1971, debütierte 1995 mit dem Roman "Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist". Seitdem hat er viel erzählende Prosa geschrieben, viel veröffentlicht, viel vor Publikum gelesen, so einige Stipendien und Preise bekommen und viel Yoga gemacht. Sein Erzählband "Die Musik auf den Dächern" ist 2021 erschienen, sein Kinderbuch "Die Ameise und der Frosch“ im Frühjahr 2022.

Es handelt sich um eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturdistrikt, der seit diesem Jahr auch das Literatürk Festival ausrichtet.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

Selim Özdogan / © Lucie Ella

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Zentralbibliothek || 20.00 Uhr || Eintritt frei

Gespräche über Bücher – Winter 2022/23 Lebenskunst

Gastgeber sind: Prof. Dr. Alexandra Pontzen und Prof. Dr. Michael Niehaus

Buch: Judith Hermann, Daheim (Frankfurt am Main: S. Fischer 2021)
Gast: Dr. Stefanie Junges (Elmshorn)

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll.
Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

Cover Judith Hermann, Daheim / © Verlag S. Fischer

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Rathaus, Porsche Platz 1, 22. Etage II 18.00 Uhr II Einlass 17:30 II Eintritt frei

Dieter Hermann Schmitz liest aus seinem Roman "Finnisch verheiratet"

Aus Anlass des 60-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums Essen-Tampere liest Dieter Hermann Schmitz aus seinem humoristischen Roman "Finnisch verheiratet. Oder: Auf der Suche nach dem finnischsten aller Worte" (2020).
Zum Autor: Dieter Hermann Schmitz stammt gebürtig aus Nordrhein-Westfalen, lebt aber seit Anfang der 1990er in Finnland und arbeitet dort an der Uni Tampere. Nebenher ist er Buchautor und engagiert sich in der lokalen Kulturarbeit. Er ist Vorsitzender des Finnisch-Deutschen Vereins Tampere und Mitglied im Schriftstellerverband der Region Pirkanmaa (Pirkkalaiskirjailijat).
Zum Buch: Der Roman "Finnisch verheiratet" beschreibt auf humoristische Weise Freud und Leid des Alltagslebens in einer deutsch-finnischen Familie und erzählt vom epischen Kampf des Protagonisten mit der finnischen Sprache.

Es wird um eine Anmeldung gebeten: per E-Mail international1@bueroob.essen.de oder telefonisch 0201 / 88-88086.

Foto: © Studio KLIK

Dieter Hermann Schmitz / © Studio KLIK

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Zentralbibliothek || 20.00 Uhr || Eintritt: 10 Euro / 5 Euro ermäßigt

„Von hier fort“ – ein Konzert der Reihe „Musik der (Un)Ruhe“

Musik der (Un)Ruhe“ ist eine neue Reihe von EarPort /AKTIVE MUSIK, in der sich Musik mit Literatur verbindet. Die Idee geht auf das „Buch der Unruhe“ des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa zurück, in dem er die Wahrnehmung kleiner, naher und ferner, allgegenwärtiger Alltäglichkeiten vergeistigt.
Mit Werken und Texten von James Baldwin, Claude Debussy, Emily Dickinson, Sungji Hong, Fernando Pessoa, Kunsu Shim, Gerhard Stäbler, Günter Steinke, Toru Takemitsu und anderen.

Mitwirkende:

  • Zoe Knopp, Harfe
  • Karin Nakayama, Bratsche
  • Stefan Oechsle, Flöte

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Essen, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und von EarPort.

Fernando Pessoa / © France Inter

Montag, 24. Oktober 2022

Deutsch-Französisches Kulturzentrum: Brigittastr. 34, 45130 Essen || 19.30 Uhr || Eintritt: 8 Euro, frei für Förderkreismitglieder

Mon Pote zu Gast im Deutsch-Französischen Kulturzentrum
Französische Rock-Pop-Musik (Akustikkonzert) im Rahmen des Tages der Bibliotheken

Das Duo "Mon pote" bringt französische Rock-Pop-Musik, aber auch sanfte Chansons in Reduktion auf Gitarre, Percussion (Cajon) und Gesang auf das Parkett. "Mon pote" (frz. "mein Kumpel") besteht aus zwei Freunden, die ihr Hobby zum Konzept gemacht haben. Martin Dohin, von Natur aus Franzose, und Daniel von der Heyde, Franzose im Herzen, beide aus dem "Pott", kennen sich schon lange und haben bereits in anderen Formationen vor Publikum gestanden. Sie haben die Idee verwirklicht, gemeinsam ihre französischsprachige Lieblingsmusik zu spielen. In lockerer Atmosphäre mit Lust an der Musik gibt es Stücke von Christophe Maé, Francis Cabrel, Gérard de Palmas u.a. und auch eigene Stücke.
Nicht nur für frankophones Publikum!

Reservierung (erforderlich) und Informationen unter: dfkz@stadtbibliothek.essen.de

Mon pote © Mon pote

Freitag, 28. Oktober 2022

Zentralbibliothek || 14.00 bis 19.00 Uhr || Teilnahme kostenfrei, Spende wird erbeten

Gitarrenkurs mit der JelGi-Methode (Zusatztermin)
für Kita, Krippe, Kindertagespflege, musikalische Früherziehung, Schule, Seniorenbetreuung

Beim Kurs "Jeder lernt Gitarre" (JelGi) erlernen Sie in wenigen Stunden, wie Sie ohne Vorkenntnisse Kinder- und Volkslieder, populäre Lieder und Songs ganz einfach begleiten können. Die Saiten der Gitarre werden auf C-Dur gestimmt, so dass mit der linken Hand nur ein Griff erlernt werden muss. Für die rechte Hand gibt es viele Anschlagsarten. Hinzu kommen Tipps für JelGi-Musizieren mit Gitarren, Boomwhackers und Orff-Instrumenten mit Kindern ab zwei Jahren, Senioren und Menschen mit Behinderungen.

Anmeldung nur unter https://www.jelgi.com/jelgi-kurse/essen-28-10-2022/ möglich.

Bitte bringen Sie eine Gitarre und eine ca. 20 cm hohe Fußbank mit, nach Möglichkeit auch einen Notenständer.

Der gemeinnützige Verein „JelGi - Jeder lernt Gitarre“ organisiert die JelGi-Kurse ehrenamtlich. Ein Unkostenbeitrag als Spende wird vor Ort erbeten.

Gitarrenkurs in Essen mit JelGi

Donnerstag, 3. November 2022

Stadtteilbibliothek Kray, 45307 Essen, Kamblickweg 27 || 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Bürger*innenworkshop für die Stadtteile Kray und Freisenbruch

Welche Angebote wünsche ich mir in meiner Stadtteilbibliothek? Wie kann sie zu einem Treffpunkt im Stadtteil werden? Wie sollten die Räume gestaltet werden, um mich darin wohlzufühlen? Diese und viele weitere Fragen werden im September 2022 Thema bei den Workshops der Stadtbibliothek Essen sein. Zusammen mit interessierten Bürger*innen soll bei insgesamt sieben Workshops über die Gestaltung der Stadtteilbibliotheken gesprochen werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Für weitere Informationen und Ihre Anmeldung zum Workshop kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: kray@stadtbibliothek.essen.de oder telefonisch 0201 88-42308.

Foto: Robert Kneschke - stock.adobe.com

Mittwoch, 9. November 2022

Zentralbibliothek und Online || 19.30 Uhr || Eintritt: 6 Euro, 3 Euro, frei für Studierende und Mitglieder unseres Förderkreises

Autorenbegegnung mit Vincent Message und seinem Übersetzer Andreas Jandl: Ein Moment der Unachtsamkeit

Vincent Message, 1983 in Paris geboren, gilt als eine der interessantesten literarischen Stimmen Frankreichs. Nach Jahren in Berlin und New York lebt der Schriftsteller wieder in Paris und ist Lehrbeauftragter an der Universität Paris VIII für Literaturwissenschaft und kreatives Schreiben. Der Autor von drei Romanen ("Les Veilleurs", "Défaite des maîtres et possesseurs", "Cora dans la spirale") und mehreren Essays sorgte mit seinen Werken für viel Aufsehen in Frankreich und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Sein jüngstes Buch "Cora dans la spirale" ist in Deutschland unter dem Titel "Ein Moment der Unachtsamkeit" im btb Verlag kürzlich erschienen.
Im Rahmen dieser Autorenbegegnung wird der Autor ausführlich über "Ein Moment der Unachtsamkeit" sprechen, der in den Wolkenkratzern von La Défense, dem größten Geschäftsviertel Europas, spielt. Dabei befasst er sich mit unserer kapitalistischen Gesellschaft, in der der Profit über allem steht. Bei der Diskussion wird der Fokus vor allem auf der Protagonistin Cora liegen, die als junge Frau mit der Gewalt der Geschäftswelt konfrontiert wird und mit der universellen Frage ringt, ob das Leben, für das sie sich entschieden hat, das Richtige für sie ist.

Vincent Message, né à Paris, est considéré comme l’une des voix littéraires françaises les plus intéressantes de notre époque. Après avoir vécu longtemps à Berlin puis à New York, il revient dans la capitale française où il enseigne, en marge de ses activités d‘écrivain, la littérature et l‘écriture créative à l’université. L’auteur des trois romans, « Les Veilleurs », « Défaite des maîtres et des possesseurs » et « Cora dans sa spirale » ainsi que de plusieurs essais a provoqué l’attention de la critique et reçu plusieurs prix. Son nouveau roman « Cora dans la spirale », connu en Allemagne sous le titre de „Ein Moment der Unachtsamkeit“, vient de paraître aux éditions btb.
Dans le cadre de cette rencontre, l'auteur parlera en détail de « Cora dans sa spirale » dont l’action se déroule dans les symboliques gratte-ciels de La Défense, le plus grand quartier d'affaires d'Europe. L’auteur y attaque notre société capitaliste où le profit prime sur tout. Lors de notre rencontre, l’accent sera mis sur le personnage de Cora, une jeune femme confrontée au danger du milieu des affaires qui se demande si elle ne s’est tout simplement pas trompée de vie.

Veranstaltung auf Deutsch und Französisch
Übersetzung: Serena L'hoest
Reservierung erforderlich unter dfkz@stadtbibliothek.essen.de (auch für eine online-Teilnahme)

In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Essen und der Buchhandlung Proust. Unterstützt durch unseren Förderkreis und den Deutsch-Französischen Bürgerfonds.

Cover © btb

Freitag, 11. November 2022

Zentralbibliothek || 19.30 Uhr || Vorverkauf und Abendkasse, Eintritt: 8 Euro VVK | 10 Euro AK | ermäßigt: 5 Euro

Burhan Sönmez: "Labyrinth"
Lesung & Gespräch

Moderation: Sabine Adatepe

Tickets unter https://tickets.literaturdistrikt.de/8cbss/

Boratin, ein junger Musiker, öffnet nach einem Selbstmordversuch in einem Istanbuler Krankenhaus die Augen. Er kann sich an nichts erinnern, nicht einmal an seine eigenen Lieder. Für ihn besteht kein Zweifel daran, dass die einzige Wahrheit sein geschundener Körper ist. Nicht wissend, ob das Vergessen nun Fluch oder Segen ist, begibt er sich nach draußen, auf die Suche nach sich und seiner Geschichte, mitten hinein in die flirrende Metropole am Bosporus, die ihm in ihrer Gebrochenheit und ihrer Geschichtsvergessen- heit zum Erschrecken ähnlich ist. Wir folgen Boratin auf seiner Suche und wissen dabei nie mehr, als er selbst. Seine unbeantworteten Fragen werden zu Fragen, nach deren Beantwortung wir selbst suchen. Der Titel des Romans ist dabei keine Übertreibung, denn in all dem Chaos gibt Burhan Sönmez seinen Lesern einzig seine unnachahmlich eindringliche und leise Sprache als Orientierungsmittel an die Hand. Ein Roman voller Traurigkeit und tiefer Strahlkraft vom Autor des Bestsellers »Istanbul, Istanbul«.
Burhan Sönmez wurde in Zentralanatolien geboren und wuchs sowohl mit der kurdischen als auch der türkischen Sprache auf. Er studierte Jura in Istanbul. Sönmez war Mitglied des türkischen Menschenrechtsvereins IHD und Gründungsmitglied der demokratischen Stiftung TAKSAV. Bei einem Übergriff durch die Polizei wurde er 1996 in der Türkei schwer verletzt und anschließend dank der Freedom-from-Torture-Stiftung in England medizinisch versorgt. Er unterrichtet an der Middle East Technical University in Ankara, schreibt für verschiedene unabhängige Medien. Er ist aktives Mitglied des kurdischen, türkischen und englischen PEN. Seit September ist er Präsident des PEN International. Burhan Sönmez lebt mit seiner Familie in Istanbul und Cambridge. Seine preisgekrönten Romane erscheinen inzwischen in über zwanzig Ländern.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturdistrikt Festivals 2022

Burhan Sönmez ©Kalem_Agency

Dienstag, 15. November 2022

Zentralbibliothek || 19.00 Uhr || Vorverkauf & Abendkasse, Eintritt: 8 Euro VVK | 10 Euro AK | ermäßigt: 5 Euro

Marina Weisband & Wolfgang M. Schmitt: Zeitenwende: Kontinuitäten und Umbrüche
Podiumsgespräch

Tickets unter https://tickets.literaturdistrikt.de/uvted/

Marina Weisband und Wolfgang M. Schmitt beleuchten die drängenden Fragen der Gegenwart. Dabei nähern sie sich auch dem diesjährigen Motto des Literaturdistrikt Festivals »Zeitenwende« an.
Seit Bundeskanzler Scholz ihn nach dem russischen Angriff auf die Ukraine bemühte, ist der Begriff »Zeitenwende« in aller Munde. Er steht im Zentrum politischer, medialer und kultureller Debatten und wird mit immer neuen Bedeutungen aufgeladen: die Rede ist von einer ökonomischen Zeitenwende, einer Zeitenwende in der politischen Kommunikation, einer dringend notwendigen Zeitenwende im Kontext des Klimawandels … Zeitenwende verweist auf das Ende vertrauter Gewissheiten und den Anfang von etwas Neuem, noch Ungewissem.
Was bedeutet das konkret? Was kennzeichnet Umbrüche, Aufbrüche und Wendepunkte? Wie ist es zu diesen Entwicklungen gekommen? Und wie soll es weitergehen? Darum wird es in dem Podiumsgespräch gehen.

Marina Weisband ist ukrainischer Herkunft und in der ehemaligen Sowjetunion aufgewachsen. Sie beschäftigt sich als Autorin und Politikerin seit Jahren mit den genannten Themenfeldern und setzt sich u.a. für Klimagerechtigkeit, Partizipation und Bildung ein. 2013 erschien ihr Buch „Wir nennen es Politik“.

Wolfgang M. Schmitt, der mit seinen ideologiekritischen Filmanalysen auf You-Tube bekannt wurde ist zugleich als Autor und Podcaster tätig. In seinem Podcast Wohlstand für Alle erörtert und kommentiert er gemeinsam mit seinem Co-Host Ole Nymon ökonomische Theorien und Entwicklungen aus Vergangenheit und Gegenwart. Im Podcast Die neuen Zwanziger nimmt er gemeinsam mit seinem Co-Host Stefan Schulz aktuelle Ereignisse in den Blick, die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturdistrikt Festivals 2022.

Marina Weisband / © Dominik Butzmann

Mittwoch, 30. November 2022

Zentralbibliothek || 20.00 Uhr || Eintritt frei

Gespräche über Bücher – Winter 2022/23 Lebenskunst

Gastgeber sind: Prof. Dr. Alexandra Pontzen und Prof. Dr. Michael Niehaus

Buch: Emmanuel Carrère, Yoga (Berlin: Matthes & Seitz 2020)
Gast: Dr. Mathias Langkafel (Bochum/Hattingen)

Alles beginnt gut: Emmanuel Carrère erfreut sich eines gelungenen Lebens und plant ein feinsinniges Büchlein über Yoga. Heiter und sachkundig will er seine Erkenntnisse über die »inneren Kampfkünste« darlegen, die er seit einem Vierteljahrhundert praktiziert. Bei seinen Recherchen in einem Meditationszentrum läuft noch alles bestens, doch dann wird er eingeholt: vom Tod eines Freundes beim Anschlag auf Charlie Hebdo, von unkontrollierbarer Leidenschaft, Trennung und Verzweiflung. Sein Leben kippt, eine bipolare Störung wird diagnostiziert und Carrère verbringt vier quälende Monate in der Psychiatrie, wo er versucht, seinen Geist mit Gedichten an die Leine zu legen. Entlassen und verlassen lernt er auf Leros in einer Gruppe minderjähriger Geflüchteter ganz anders Haltlose kennen, aber findet auch Trost durch Musik und Gespräch. Zurück in Paris stirbt sein langjähriger Verleger, und doch gibt es am Ende auch wieder Licht. Denn Yoga ist die Erzählung vom mal beherrschten, mal entfesselten Schwanken zwischen den Gegensätzen.
Durch eine schonungslose Selbstanalyse zwischen Autobiografie, Essay, Chronik und Roman gelingt Carrère der Zugang zu einer tieferen Wahrheit: was es heißt, ein in den Wahnsinn der heutigen Welt geworfener Mensch zu sein.

Cover Emmanuel Carrère, Yoga / © Verlag Matthes & Seitz

Mittwoch, 18. Januar 2023

Zentralbibliothek || 20.00 Uhr || Eintritt frei

Gespräche über Bücher – Winter 2022/23 Lebenskunst

Gastgeber sind: Prof. Dr. Alexandra Pontzen und Prof. Dr. Michael Niehaus

Buch: Zsuzsa Bánk, Die hellen Tage (Frankfurt a.M.: S. Fischer 2011)
Gast: PD Dr. Stefan Hermes (Universität Duisburg-Essen)

Therese, Aja und Karl verbringen ihre Kindheit in einem kleinen Ort in Süddeutschland: Verbunden durch eine innige Freundschaft erleben sie magische Kindertage und wachsen gemeinsam auf. Dabei müssen sie - jeder für sich - mit dem Fehlen geliebter Menschen zurechtkommen. Und irgendwann wird auch ihre Freundschaft auf die Probe gestellt.

Cover Zsuzsa Bánk, Die hellen Tage / © Verlag S. Fischer 2011